Das Herz besteht aus einer linken und rechten Hälfte, die jeweils eine Kammer und einen Vorhof besitzen. Der Herzmuskel zieht sich zusammen und dehnt sich aus und pumpt so das Blut durch unseren Körper. Große Gefäße, die sogenannten Herzkranzgefäße, versorgen das Herz selbst mit Sauerstoff und Blut.
Bei einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) sind die Herzkranzgefäße, als Folge einer Atherosklerose, verengt und verkalkt. Atherosklerose bezeichnet die krankhafte Ablagerung von Fetten in Blutgefäßen. Verengte und verstopfte Herzkranzgefäße führen zu einer Durchblutungsstörung des Herzens. Diese Durchblutungsstörungen können starke Schmerzen, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche sowie den plötzlichen Herztod auslösen. Die KHK ist die häufigste Todesursache bei Männern ab dem 40. und bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr.
Das Risiko, an der Koronaren Herzkrankheit (KHK) zu erkranken, steigt mit einer ungesunden Lebensweise. Wesentliche Risikofaktoren sind:
- Familiäre Belastung
- Bluthochdruck
- Störungen des Fettstoffwechsels
- Übergewicht
- Diabetes mellitus
- Rauchen
- ungesunde Ernährung mit zu vielen tierischen Fetten
- Bewegungsarmut
Die häufigste Folge einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) ist der Herzinfarkt.