Die nichtinvasive Kardiologie gilt als „sanfte“ Kardiologie: „Sie umfasst Untersuchungen und Behandlungen des Herz-Kreislauf- Systems, die keine Eingriffe in den Körper erfordern“, erklärt Dr. Jaroslava Knecht, Oberärztin für Kardiologie am Herzzentrum.
Nichtinvasive Untersuchungen sind etwa Belastungs- und Langzeit-EKG. Vor allem Ultraschalluntersuchungen bilden einen zentralen Baustein der Diagnostik. Das Herzzentrum ist dafür mit modernster Geräte- und Sondentechnologie ausgestattet. Die Herzspezialisten setzen dabei auf Verfahren mit hoher Genauigkeit, etwa die 3D-Echokardiographie, bei der von außen hochauflösende, dreidimensionale Bilder von Strukturen und Bewegungen des Herzens gewonnen werden. Exaktere Bilder liefert das „Schluckecho“, bei dem der Ultraschallkopf in die dicht am Herzen liegende Speiseröhre eingeführt wird.
Noch detaillierter ist die Kontrastmittel-Echokardiographie, die seit einigen Jahren im Herzzentrum praktiziert wird. Diese spezielle Ultraschalluntersuchung erlaubt sehr exakte und sichere Aussagen über Ursache und Schwere von Herzerkrankungen, die der Qualität eines Magnetresonanztomographen entsprechen.