20.11.2020

Mit ganzem Herz im Pflegeteam

Spitzenmedizin braucht engagierte Pflege. Diese gelingt nur mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern.

„Natürlich spüren wir den starken Wettbewerb um gut ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegekräfte“, gibt Rafaela Kedzierski, Pflegedienstleitung am MEDICLIN Herzzentrum Lahr freimütig zu. Der Arbeitsmarkt ist eng. Doch an Pflegekräften mangelt es am Herzzentrum nicht. „Wir haben auch etwas zu bieten, was nicht selbstverständlich ist: Hervorragende Arbeitsbedingungen für qualifizierte und motivierte Mitarbeiter.“

„Unser Ziel: Noch besser werden. Dafür brauchen wir Verstärkung.“

- Rafaela Kedzierski

Dennoch wirbt Kedzierski um neue Kollegen. Warum? „Weil wir noch besser werden wollen“, sagt sie: „Und weil nur zufriedene und engagierte Mitarbeiter die bestmögliche medizinische Versorgung gewährleisten.“ Für sie ist klar: „Pflegekräfte brauchen Wertschätzung, Anerkennung und generell bessere Arbeitsumstände. Das bekommen sie bei uns.“ Und das ist nicht überall so im Gesundheitswesen. Und deshalb ist die Pflegedienstleitung besonders stolz auf das, „was wir am Herzzentrum erreicht haben“.

Überdurchschnittlicher Personalschlüssel

„Bei uns betreut eine Pflegekraft schon jetzt weniger Patienten, als gesetzlich gefordert“, betont Kedzierski: „Und zwar egal ob auf der Intensivstation oder den Normalstationen. Gute Pflege braucht ihre Zeit.“ Selbst in Zeiten des Ausnahmezustands während der Coronakrise habe man am Herzzentrum die physische und psychische Belastung für die Kollegen gut abfedern können. Das Leitbild: Wenn Mitarbeiter nicht gestresst und überfordert sind, kommt das unmittelbar auch den Patienten zugute.

Komplexe und abwechslungsreiche Tätigkeit

Die Arbeit im Herzzentrum ist pflegerisch hoch komplex und anspruchsvoll: „Das macht für viele von uns gerade den Reiz aus. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit funktioniert hervorragend, das ist oft sehr bereichernd, außerdem haben wir ein hohes Maß an Weiterbildungsmöglichkeiten.“ Die Karriereaussichten sind gut. Langfristige Arbeitsverhältnisse physische und psychische Belastung für die Kollegen gut abfedern können. Das Leitbild: Wenn Mitarbeiter nicht gestresst und überfordert sind, kommt das unmittelbar auch den Patienten zugute. Komplexe und abwechslungsreiche Tätigkeit Die Arbeit im Herzzentrum ist pflegerisch hoch komplex und anspruchsvoll: „Das macht für viele von uns gerade den Reiz aus. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit funktioniert hervorragend, das ist oft sehr bereichernd, außerdem haben wir ein hohes Maß an Weiterbildungsmöglichkeiten.“ Die Karriereaussichten sind gut. Langfristige Arbeitsverhältnisse ausdrücklich erwünscht, hinzukommen Teilzeitmodelle, Sport- und Erholungsmöglichkeiten. „Diese Art der Wertschätzung fördert unmittelbar die Motivation – und die Zufriedenheit mit dem Beruf.“

Pflegefachkräfte werden gezielt entlastet

Der Beruf ist auch körperlich eine Herausforderung, betont Kedzierski: „Jeder muss bis zu einem gewissen Alter arbeiten, da ist es doch gut zu wissen, dass man das auch körperlich schaffen kann.“ Für zusätzliche Entlastung sorgen fünf neu eingestellte pflegerische Hilfskräfte. „Die neuen Kollegen unterstützen die Pflegefachkräfte und entlasten sie, indem sie Tätigkeiten unter fachlicher Anleitung ausführen“, erklärt sie, das reicht vom Patiententransport über die Essensausgabe bis zur Unterstützung von Patienten bei der Nahrungsaufnahme.

„Es geht nicht nur um Entlastung der Fachkräfte. Manchmal übernehmen sie auch eine Aufsicht, etwa wenn ein Patient verwirrt ist und ansonsten fixiert werden müsste.“ So kommt eine umsichtige Personalpolitik unmittelbar dem wichtigsten Anliegen am Herzzentrum zugute: Die Patienten bestmöglich bei der Genesung zu unterstützen.

Ihre Ansprechpartnerin

Rafaela Kedzierski

Rafaela Kedzierski

Pflegedienstleitung

MEDICLIN Herzzentrum Lahr