18.05.2020

Wenn es intensiv wird

Auf der kardiovaskulären Intensivstation des MEDICLIN Herzzentrum Lahr sind Sie in guten Händen.

Rund um die Uhr hochkompetent betreut. Zu Besuch auf der Intensivstation des Herzzentrums Lahr.
 

Nach einer Herzoperation, einem Herzinfarkt oder bei bedrohlichen Herzrhythmusstörungen ist die Behandlung auf der kardiovaskulären Intensivstation erforderlich. Spezialisierte Behandlungsteams überwachen und begleiten Patienten hier rund um die Uhr. Das Intensivmedizin Team aus erfahrenen Ärzten, Schwestern, Pflegern und Physiotherapeuten agiert stets konzentriert und hochprofessionell. Jeder Handgriff sitzt und ist eingespielt. „Viele Menschen sind verunsichert, wenn sie auf eine Intensivstation kommen. Natürlich ist die kritische Situation bedrückend und auch die zahlreichen medizinischen Geräte wirken irritierend“, weiß Priv.-Doz. Jan Hilberath, Leiter der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. „Um hier Sicherheit und Ruhe zu vermitteln, beziehen wir Patienten und deren Angehörige eng in unsere Therapiekonzepte ein.“ Das Herzzentrum verfügt über 20 Intensiv-Betten mit modernster Geräteausstattung. Bei Patienten, die schwerer erkrankt sind, kann der Einsatz von Organersatzverfahren notwendig werden.

Auch hierfür stehen sämtliche Methoden der Maximalversorgung bereit. Dazu zählen unter anderem die apparative Kreislaufunterstützung bei Herz- und Lungenversagen, neueste Verfahren zur Verbesserung und Stabilisierung von Atmung und Lungenfunktion oder Dialysegeräte. Auch im intensivmedizinischen Bereich werden möglichst schonende Verfahren bevorzugt. Sedierungsfreie Intensivmedizin oder der minimale Einsatz von Blutprodukten gehören dazu.

Aktiv für die Genesung

Aktivierende Pflege ist auf der Intensivstation – wie auch den anderen Stationen – ein wichtiger Teil des Therapiekonzepts. Sie ist entscheidend, damit Patienten nach dem Eingriff ihre selbstständige Lebensführung erhalten oder diese möglichst schnell wieder zurückgewinnen können. Die frühe Mobilisation durch Physiotherapeuten gehört dazu. In der Herzchirurgie beginnt sie bereits am ersten Tag nach der Operation mit der Atemtherapie. „Angeleitete und qualifiziert überwachte Atemübungen mit dem Patienten sorgen für eine bessere Belüftung der Lunge. Dadurch wollen wir Lungenentzündungen vorbeugen“, erläutert Leonardo Ademier da Silva, der als Physiotherapeut auf der Intensivstation Patienten betreut. Zur Therapie gehören neben der Mobilisation durch Physiotherapeuten auch Vorbeugemaßnahmen durch Gesundheitspflege wie Dekubitus-, Sturzoder Pneumonie-Prophylaxen.

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Ihr Ansprechpartner

PD Dr. med. Jan N. Hilberath

PD Dr. med. Jan N. Hilberath

Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

MEDICLIN Herzzentrum Lahr